41) Annett (24) schrieb am 10.2.2003
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Danke für Deine Seite! Manchmal ist es nämlich gar nicht so einfach, in einer Welt zu leben, wo Du glaubst Du bist die Einzige die mit Alfons Zitterbacke zum Kopfsprung üben ins Schwimmbad gegangen ist und der beim Kleinen Trompeter immer die Tränen kamen... Wie hab ich unser lustiges Rotgardistenblut bewundert. Er hat sich einfach zwischen die Kugel und unseren Teddy gestellt. Ich wollte immer so werden wie er. Oder zumindest der Meister von Morgen (MMM). |
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damals Pionier in Plauen, Bezirk Karl-Marx-Stadt - heute Saint-Etienne, Frankreich
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42) Janek (29) schrieb am 10.2.2003
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Eine Seite, die es verdient als Startseite eingerichtet zu werden und den "Geschöpfen" welche über Ossis schimpfen, unter die Nase gerieben gehört. Na ja, geil war mein DDR Zeit allemal. Mein blaues Halstuch hab ich auf unserem ersten Fahnenappell bekommen, meine Güte waren wir stolz. In unseren weißen Pionierhemden und den himmelblau strahlenden neuen Halstüchern vor allen Schülern unserer Schule. Ganze vier Jahre später gab es in der damaligen KZ- Mahn- und Gedenkstätte Langestein-Zwieberge, unter der Todeskiefer unser rotes Halstuch. Im Gedenken an alle, die in diesem und in allen anderen KZ ermordet wurde. Besonderes interessant fand ich immer, wenn ein besonderer Tag war, banden alle ihre Halstücher um, ohne daß ein Lehrer uns dafür auffordern mußte. Für Ferienlager und besondere Anlässe gab es, die Zeit kann ich gar nicht mehr genau benennen, die Pionier-T-Shirts. Das war ne geile Sache, nicht mehr mit den steifen weißen Hemden rumlaufen zu müssen. Doof sah es nur in Verbindung mit dem Halstuch aus. Jungpionier- und Thälmannpionierausweis hab ich noch genauso wie die Statuten dazu. Nach erfolgreicher Thälmannpionierkarriere kam dann das blaue Hemd, ohne Halstuch, aber mit FDJ Emblem. Wieder ein Schritt in Richtung der Erwachsenen. Ich glaube ich könnte noch unendlich erzählen (Pionierferienlager, Arbeitsgemeinschaften, Schülerakademie, GOL, Pfingsttreffen in Berlin, ....). Für mich war es eine supergeile Zeit und irgendwie fehlt mir der ganze Umgang mit den OSSIS, alle ziehen sich in ihre eigenen vier Wände zurück. Egal macht weiter so, ich bin stolz auf euch und die Geschichte. |
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damals Pionier / FDJler in Halberstadt, Bezirk Magdeburg - heute Derenburg, Sachsen-Anhalt
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43) Conny (34) schrieb am 13.2.2003
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Hier ist ein ehemaliger sehr stolzer Jung- und Thälmann-Pionier. Na ja, bei der FDJ hörte es dann langsam auf mit dem Stolz sein. Die Bluse war zu eng und nicht fetzig, die FDJ-Veranstaltungen langweilig... aber missen möchte ich auch diese Zeit auf keinen Fall. Unendlich schöne Erinnerungen an Ferienlager, Altstoffsammlungen, Sportfeste, Patenbrigadenbesuche.... Als ich mein Thälmannhalstuch bekam, bin ich vor Stolz fast geplatzt. Ich erinnere mich noch ganz genau an die feierliche Zeremonie mit Fackeln und Fanfarenzug. Lenin war mein Vorbild, ehrlich. Ich fand ihn Klasse. Es wurden uns viele außergeschichtliche Episoden über ihn erzählt .Ich weiß zwar bis heute nicht, ob sie wirklich stimmen. Aber diese Freundlichkeit und Menschlichkeit in den Geschichten und seine "lachenden" Augen haben mich total fasziniert. Soweit ein klitzekleiner Auszug aus meinen Erinnerungen, was mir spontan einfiel. Die Seite ist Klasse!!!! Viele Grüße von Conny |
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damals Pionier / FDJler in Rostock, Bezirk Rostock - heute Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
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44) Katrin (36) schrieb am 13.2.2003
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Ich bin zufällig auf Deine Seite geraten und finde Sie Klasse. Die Lieder kenne ich natürlich alle. Meine Kindheit war richtig schön. Mit 2 Geschwistern, Pionier- u. FDJ-Nachmittagen, AGs, Sportgemeinschaften und natürlich auch Ferienlager. Und vor allem war es eine sorglose Kindheit. Klar gab es nicht alles sofort in den Geschäften zu kaufen, man mußte lange "rennen" aber hatte man den begehrten Artikel, dann war er auch was wert. Klar war ein Walkman ein Traum der halt ohne Westverwandtschaft nicht in Erfüllung ging, weil der im rft-Laden doch zu teuer war. Dafür gab's Radio, - ich kann mich noch gut an "Was ist denn heut bei Findigs los?" (Jeden morgen Pflicht!) und tolle Kinderhörspiele erinnern-, und zur Jugendweihe den Anett-Radio-Recorder. Ob Kinder der heutigen Zeit später mal von einer sorglosen Kindheit sprechen? Themen wie Arbeitslosigkeit, Steuererhöhung, Schulden Stellenstreichungen in Schulen u. Kita´s ... beherrschen doch die Gesellschaft. Ich wußte nach der 10. Klasse mache ich eine Lehre, die Zensuren haben gestimmt also Lehre mit Abi, dann Studium, dann Job... - das war soziale Sicherheit. Eigentlich wollte ich gar nicht so viel schreiben und jetzt fällt es schwer aufzuhören. Wird im Geschichtsunterricht über die DDR gesprochen? Deine Seite wäre doch ne Bereicherung dafür. |
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damals Pionier / FDJler in Cottbus, Bezirk Cottbus - heute Cottbus, Brandenburg
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45) Sascha (22) schrieb am 14.2.2003
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Ich hab zwar nur 9 bzw. 10 Jahre DDR erlebt. Allerdings könnte ich mich damals nie beklagen. Ich hab es sogar in der 2. - 4. Klasse zur Gruppenratsvorsitzenden gebracht (frag mich immer noch wieso). Und ich durfte damals sogar Westfernsehen gucken. Was ja nicht jeder durfte. Was auch schön war, waren die AGs. Ich war in der Sport AG. Aber alles in allen habe ich nicht so viele Erinnerungen an diese Zeit. Aber die Erinnerungen die ich habe, sind keine Schlechten. |
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damals Pionier in Suhl, Bezirk Suhl - heute Suhl, Thürigen
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46) Stitch? (21) schrieb am 14.2.2003
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Tja... so ist das damals gewesen...ich war zwar nicht lange dabei, aber ich kann mich noch sehr gut an so Kleinigkeiten wie diese Tetraederförmigen Milchtüten erinnern (waren die ein Tetraeder oder doch eine Pyramide?)...Schoko, Erdbeere und normale Milch. Oder an: "Seid bereit! - Immer bereit", und das jeden Morgen. Stolz war ich, als ich auserwählt wurde um im FEZ, damals in Berlin, einen Blumenstrauß vor die Statue von Ernst-Thälmann zu legen... boah, das hat sich in meine Windungen gebrannt. Oder diese blauen Tücher, die ich ständig tragen mußte, wenn irgendein besonderer Anlaß war, ständig hingen diese in der Kantine im Suppenteller, grrr. Ich hatte, vielleicht auch "Gott sei Dank", Westverwandtschaft und diese schickten dann immer zu Weihnachten, Geburtstagen und Ostern Kehrpakete.....gefreut habe ich mich besonders über Überraschungseier und deren Inhalt, vor allem, wenn Happy Hippos drin waren, leider wurden mir diese immer geklaut :). Viele Lieder kenne ich nicht mehr, aber ich fand immer "Fröhlich sein und singen" ganz toll! Meine Schwester mußte das immer üben, hehe. Lernen mußte ich "Bau auf!". Meine Zeugnismappe habe ich immer noch, die, nur nebenbei bemerkt, viel praktischer war als die heutigen. Immer diese Urkunden!"...erhält die Urkunde "Für gutes Lernen in der sozialistischen Schule."". Jedenfalls möchte ich meine Erinnerungen, auch wenn sie sehr rar sind, nie vergessen. Die DDR darf nicht in Vergessenheit geraten, auch wenn einiges nicht so gelaufen ist, wie es hätte laufen sollen! Kleiner Tip noch...."Sonnenallee" ist schon sehr gut, aber "Good Bye Lenin" ist auch gut. einige Lacher, wo einem die Kindheit wieder ins Gedächtnis gerufen wird und ein ziemlich ernstes Thema sehr gut vereint! Unbedingt ansehen!!!! Viele Grüße! |
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damals Pionier in Berlin-Lichtenberg, Hauptstadt der DDR - heute Paderborn, NRW
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47) Fanny (37) schrieb am 18.2.2003
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Ich erinnere mich heute sehr gern an meine Kindheit zurück. Damals war es nur eine lästige Pflicht, aber heute wünschte ich mir, daß die Kinder ein bißchen mehr in die Gesellschaft mit eingebunden werden würden. Auf deine Seite bin ich geraten, weil meine Kinder (17 und 16 Jahre) zum Fasching als Jungpioniere gehen wollen. Außerdem gibt es in unserem Dorf eine echte Ostalgie-Welle. Trabis werden aufgearbeitet, DDR-Fahnen entrollt, T-Shirts mit Held der Arbeit oder ähnlichem voll im Trend. Also haben wir unser altes Zeug auch wieder rausgekramt und ein wenig aus unserer Kindheit geplaudert. Was mir noch zu diesem Thema einfällt, ist das Sammeln von Altpapier. Wir mußten stundenlang umherziehen, um für ein wenig Geld - aber für eine gute Sache - Flaschen, Gläser, Lumpen zu sammeln und dann endlos an der Sammelstelle anstehen. Als Belohnung gab es Geld und einen Ablieferungsschein, der dann für den Wettbewerb bester Jungpionier (oder so ähnlich) gesammelt wurde. Ich hab sogar mal einen Wimpel gewonnen. |
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damals Pionier / FDJler in Wismar, Bezirk Rostock - heute Gadebusch, Mecklenburg-Vorpommern
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48) Anja (25) schrieb am 19.2.2003
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Meine schönsten Erinnerungen sind die Sommerferien. Meine Eltern schickten mich immer nach Wustrow (bei Neustrelitz). Dort waren wir Kinder immer 3 Wochen. Wir schliefen in einer Schule. In ganz weichen Betten, die sich super zum springen eigneten. Wir hatten unseren eigenen See. Früh, nach dem Aufstehen und Frühstück war immer so was wie Zimmerkontrolle und da gab es Punkte, für die Gruppe. Am Ende der 3 Wochen gab es immer eine Abschlußdisko wo dann die sauberste Gruppe ernannt wurde. Das gleiche gab es auch für jeden einzelnen. Wer lieb war, bekam Punkte, die übrigens aus der Verpackung von den kleinen Kinderseifen bestand, da mein Vater im Konsum Seifenwerk Riesa arbeitete. Diese Punkte konnte man sammeln und am Ende des Lagers gegen Spielzeug eintauschen oder wenn wir Fernsehabende hatten und ein Film in die Nachtruhe hinein ging, dann kostete es ein Punkt, den Film zuende gucken zu dürfen. Außer man war krank, dann konnten die anderen eh nicht gucken, da es nur einen Antennenstecker gab und Fernsehen für Kranke immer Vorrang hatte. Vor zwei Jahren habe ich mit meinem Freund mal kurz gehalten, im Wustrow. Es sieht noch genau so aus, wie damals. Zwar alles neu gemacht, aber der kleine Konsum, wo wir immer unsere Postkarten gekauft haben, den gab es immer noch...... |
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damals Pionier in Riesa, Bezirk Dresden - heute Riesa, Sachsen
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49) Marcus (22) schrieb am 19.2.2003
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Ich erinnere mich daran das meine Mama mir immer erzahlte wie Opa damals als die Sowjets kamen in die westliche Besatzungszone geflohen ist, er war seit es mich gab 2 mal zu besuch denn wir durften nie zu ihm. Mama durfte 88 einmal in den westen weil es ja ihr Vater war, aber ich und meine Geschwister sowie mein Vater durften nie mitfahren als Begründung "Fluchtgefahr" :( dabei ging's mir doch hier recht gut. bis aufs Spielzeug ;) 1990 ist mein Opa dann gestorben und als wir nun die Möglichkeit gehabt hätten geschlossen zu besuch zu fahren, hatten wir nur noch die Möglichkeit sein grab zu besuchen und zur Beerdigung zu gehen. :-/ ein ehemaliger Arbeitskollege erzählte mir davon wie er einst als Grenzer eingesetzt wurde bei der NVA, er hat mir von Evakuierungen erzählt von Grenzdörfern / Städten die weggesprengt wurden für die mauer oder auch für den sicherheits- streifen.. wie sie die beiden Fahrspuren sicherten und die Mienenzäune kontrollierten. er mußte zum Glück nicht schießen aber alles in allem war's ne schöne zeit. ich kam mir nicht eingesperrt vor... vielleicht war ich ja auch noch etwas zu jung aber hätte ich die Möglichkeit jetzt noch mal ne mauer zu braun.. ich würde wohl glaub ich tun.. denn das was wir von den Demokraten da drüben bekommen haben in den letzten 11-12 Jahren........ na ja ihr seht ja wies unserm "tollen" land geht. jedenfalls.. gab es auch schöne Erinnerungen. wie zum Beispiel den festen Arbeitsplatz meines Papas.. Bruders und meiner Schwester. meine schöne schule.. die sie jetzt mittlerweile geschlossen haben(sie war zeitweise nach der wende auch mal Gymnasium) und die schönen Pionier- und Ferienlager da hab ich auch reiten gelernt. wenn mir mal das Pferd das eine mal nicht durchgegangen wäre hätte ich mich wohl irgendwann auch mal wieder auf eins rauf getraut ;-) PS: hat jemand noch ein rotes Thälmannhalstuch für mich? ich wurde leider nie Thälmannpionier da ich die vierte klasse freiwillig wiederholt habe und damit nie die Möglichkeit auf das rote Halstuch hatte. :'( Liebe Grüße Marcus |
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damals Pionier in Riesa, Bezirk Dresden - heute Riesa, Sachsen
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50) Norbert (48) schrieb am 20.2.2003
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Weil ich bei der kleinen Friedensfahrt eine Abkürzung gefahren bin, ham' se mir das blaue Halstuch weggenommen für 2 Wochen. Das war bitter... Das hat mich so geprägt, daß mir eigentlich klar war, daß das mit der DDR nicht funktionieren kann (wo die doch so kleinkariert waren). |
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damals Pionier / FDJler in Großrudestedt, Bezirk Erfurt - heute Schwerin, Mecklenburg-Vorpommern
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51) Frank (25) schrieb am 21.2.2003
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Disziplin, Verantwortungsbewußtsein, Ehrgeiz, Aufrichtigkeit. Ob Timur-Hilfe und Altstoffsammlung oder Gruppenratsvorsitzender und Agitator - wo werden noch Menschen mit solchen grundlegenden Eigenschaften herangezogen? Ich war stolz, ein Jungpionier zu sein und bin diesen Eigenschaften noch immer treu geblieben. Auch wenn es in der heutigen Gesellschaft immer schwerer fällt... |
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damals Pionier in Stralsund, Bezirk Rostock - heute Stuttgart, BaWü
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52) Torsten (26) schrieb am 22.2.2003
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Ich war bis zur Wende (8. Klasse) Jungpionier und Thälmannpionier. Ich kann mich an vieles erinnern. Ich war Stellvertreter des Gruppenratsvorsitzenden in unserer Klasse und durfte den Gruppenwimpel führen. Damals war ich sehr stolz darauf. Ich bin kein FDJler geworden. Im Herbst 1989 wollte das sowieso keiner mehr. Heute finde ich schade daß ich das Blauhemd und den Mitgliedsausweiß der FDJ nicht besitze. Ich muß sagen, daß das leben in der DDR für uns Kinder nicht schlecht war. Trotzdem bin ich froh daß ich das Abitur und den Anfang meines Studiums im westlichen System absolviert habe. Das macht vieles einfacher und ich kann trotzdem in Erinnerungen schwelgen. |
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damals Pionier in Hagenow, Bezirk Schwerin - heute Kearney, Nebraska, USA
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53) Silvia (41) schrieb am 25.2.2003
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Gerne erinnere ich mich an meine Hortzeit. Da haben wir viel unternommen. (Basteln, singen ...) Unsere Horterzieherin war einfach spitze. Ich war sogar Gruppenpionierleiter in der ersten Schule unserer Stadt wo die Kinder in der 3. Klasse schon Russisch lernten. Durch Besucher aus der Sowjetunion lernten wir während der Gruppennachmittage viel über dieses Land. Da war einfach noch Beschäftigung für die Kinder damals, aber jetzt? Heute gibt es zu viel Gewalt, zu viel Fernsehen und viele andere Dinge die nicht schön sind. Schade das man die Region in der ich gewohnt hatte so runtergewirtschaftet hat. Es war meine Heimat. Die neue wird es nie sein. |
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damals Pionier / FDJler in Hoyerswerda, Bezirk Cottbus - heute Sindelfingen, Baden Württemberg
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54) Astrid (30) schrieb am 27.2.2003
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Viel Erinnerung habe ich ja nicht, ich weiß aber noch ganz genau, wie stolz ich war, mein blaues Halstuch zu bekommen. Das ich Pionier war, war mir nicht so bewußt, glaube ich, aber für mich war einzig und allein das Halstuch wichtig. So auch das Thälmann-Tuch und später dann die FDJ-Bluse. Da gehörte man einfach in einen anderen Kreis. Man war erwachsener. Und was ich auch nie vergessen habe, waren die Ferienspiele. Da fällt mir auf Anhieb "Manöver Schneeflocke" ein. Das war nichts weiter, als ein Wandertag im Winter und am Ziel wartete unsere Paten-Feuerwehr mit heißer Bockwurst und heißem Tee auf uns. Das war schön! Ich denke gern an die Zeit zurück und finde es toll, daß es diese Seite gibt! |
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damals Pionier / FDJler in Karow, Bezirk Magdeburg - heute Karow, Sachsen-Anhalt
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55) Dana (24) schrieb am 27.2.2003
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Ich finde es sehr Schade nicht an die Stätten meiner Kindheit zurückkehren zu könne. Pionierlager, Ferienlager, AG's... es ist ewig weit weg... ..und wo ist der Zauberer der Smaragdenstadt? |
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damals Pionier in Reichenbach, Bezirk Karl-Marx-Stadt - heute München, Bayern
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56) Silvan & Mike (31) schrieben am 28.2.2003
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He, den Zauberer der Smaragdenstadt vermissen wir auch! Aber eigentlich sind wir aus einem anderen Grund hier: Sicher bekannt ist die Tatsache, daß es in der DDR Jugendwerkhöfe gab. Dort kamen all diejenigen hin, die sich nicht dem System untergeordnet haben und unter 18 Jahre alt waren. Nun gibt es eine Suchseite, wo man seine Freunde aus dem Jugendwerkhof wiederfinden kann. Und bitte sagt es weiter, damit sich möglichst viele Freunde wiederfinden können! Danke!!! |
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damals in Berlin - heute Berlin
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57) S.H. (32) schrieb am 1.3.2003
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Alle 3 Tage "Aktuelle Kamera" in der Pionierrepublik am Werbelinsee gucken, Frühsport, Fahnenappell, Kinderdisco. |
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damals Pionier / FDJler in Halle, Bezirk Halle - heute Hamburg
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58) Gundula (36) schrieb am 1.3.2003
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DDR-Erinnerungen in Stichpunkten: Ferienlager, Altstoffsammlung, WM66, Pioniernachmittage, Puhdys, Sportfest, RG28, Ferienspiele, Pausenmilch aus Dreiecktüten, Jugendweihe, S50, Stern-Radio ... |
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damals Pionier / FDJler in Dresden, Bezirk Dresden - heute Dresden, Sachsen
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59) Rike (23) schrieb am 1.3.2003
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"Uns`re Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer..."...mein liebster Ohrwurm und leider nicht mehr gegenwärtig...Wie vermißte ich später die Pioniernachmittage mit Disko im Essenkeller, wo die Pionierbluse mit der "West-"Jeans kombiniert wurde und wir uns sooo erwachsen vorkamen... Ich liebte meine Kindheit und bin stolz auf die in mir verwurzelte Kameradschaftlichkeit! |
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damals Pionier in Magdeburg, Bezirk Magdeburg - heute Göttingen, Niedersachsen
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60) Ingrid (68) schrieb am 1.3.2003
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Sind keine schlechten es ist immer eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung gewesen. Uns wurde manches gelernt, was ich heute bei meinen Enkeln vermisse. |
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damals FDJler in Aue, Bezirk Karl Marx Stadt - heute Saterland, Niedersachsen
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